Delligsen stimmt für die Region Südliches Leinebergland
Nach ausführlichen Informationen SPD-Antrag angenommen
Die Bau- und Planungsausschussmitglieder informierten sich in zwei Sitzungen über die "Vogler-Region" und die "Region Südliches Leinebergland".
In der Bau- und Planungsausschuss-Sitzung im Juli d. J. hatte die Wirtschaftsförderin des Landkreises Holzminden, Angela Schürzeberg, die Gelegenheit, die Leader+ VoglerRegion vorzustellen.
Sie erläuterte den Ausschussmitgliedern, dass bis Ende 2006 der VoglerRegion der EU-Fördertopf für zahlreiche Projekte zur Verfügung stehe und seit dem Start im Jahr 2002 viele Bürgerinnen und Bürger mit großen Engagement die Region vorangebracht und positiv beeinflusst hätten. Sie hat dabei auch die neuen Rahmenbedingungen ab 2007 durch das Landwirtschaftsministerium sowie evtl. neue Regionsnamen vorgestellt. Angela Schürzeberg räumte ein, dass es für den Flecken Delligsen aufgrund der topografischen Lage schwierig sei, sich der VoglerRegion anzuschließen. Sie persönlich würde die Entscheidung der Kommune, sei es für die VoglerRegion oder für die Hildesheimer Region, auf jeden Fall unterstützen.
Dass die Entscheidung dränge gab SPD-Fraktionsvorsitzende Tippelt zu verstehen. Sie beantragte, die Angelegenheit noch in der Sommerpause zu beraten, weil auch Bürger und Vereine in die Bildung der Region einbezogen werden müssen.
Am 16. August 2006 referierte Dipl.-Ing. Volker Pippert vom Planungsamt der Stadt Alfeld über die Hintergründe der sogenannten "Leader-Regionen" und stellte die EU-Fördermöglichkeiten ab 2007 dar. Pippert sprach von der "Homogenität" des Raumes, der sich nach den natürlichen Gegebenheiten definiere, sowie nach den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Kriterien. Weiter nannte er die schulischen und kulturellen Verbindungen.
Der Mitglieder des Ausschusses gaben in dieser Sitzung ein einstimmiges Votum ab. Die Fraktionssprecher aller Fraktionen waren sich einig, dass der Beitritt zur Region "Südliches Leinebergland" sinnvoller sei, als ein Beitritt zur "Vogler-Region". Der Hils bilde eine natürliche Grenze zum übrigen Landkreis und die Wirtschaftskraft fließe in Richtung Alfeld.
Bürgermeister Krösche begrüßte die einhellige Meinung der Ausschussmitglieder und bewertete aufgrund seiner Informationen aus dem zuständigen Landesministerium den empfohlenen Beitritt zur Region Südliches Leinebergland positiv. Er machte darauf aufmerksam, dass eine Zusammenarbeit mit nachbarlichen Regionen dadurch in keiner Weise verbaut werde. Im Gegenteil: Eine solche übergreifende Zusammenarbeit würde von den Förderkriterien gewünscht und besonders begrüßt.










